KI-DATENFREIGABE / 01

Sensible Daten mit KI nutzen?
Prüfe erst den Weg.

Eine starke KI kann Verträge vergleichen, Tickets auswerten oder Zusammenhänge in Logs finden. Aber nicht jede Information gehört ungeprüft in ein externes Modell. Diese Checkliste hilft dir, den konkreten Einsatz zu bewerten und die richtige Schutzgrenze festzulegen.

DIE ENTSCHEIDUNG / 02

Erst der Zweck.
Dann die Daten.

Beginne mit einer klaren Frage: Was soll die KI tun und welche Informationen braucht sie dafür wirklich? Ein Fehlerbild oder eine Vertragsklausel lässt sich oft verstehen, ohne den Namen einer beteiligten Person preiszugeben. Andere Angaben können fachlich unverzichtbar sein. Trenne beides, bevor du ein Modell auswählst.

Personenbezogene Daten, Geschäftsgeheimnisse und vertrauliche Unternehmensinformationen stellen unterschiedliche Anforderungen. Pseudonymisierung kann Identifikatoren ersetzen, nimmt dir aber nicht die Prüfung von Rechtsgrundlage, vertraglichen Vorgaben, Empfängern und Schutzmaßnahmen ab.

Personenbezogene Daten in ChatGPT: Was du klären solltest ↗

CHECKLISTE / 03

Sieben Fragen vor dem KI-Upload.

  1. Zweck: Welches Ergebnis soll die KI liefern?
  2. Datenarten: Welche Identifikatoren, internen Details oder Geschäftsgeheimnisse enthält die Eingabe?
  3. Empfänger: Welcher konkrete KI-Dienst und welches Betriebsmodell kommen zum Einsatz?
  4. Rechtsgrundlage: Sind die Verarbeitung und die einschlägigen Verträge und internen Vorgaben geprüft?
  5. Reduktion: Welche Angaben lassen sich entfernen oder konsistent pseudonymisieren, ohne die Aufgabe unbrauchbar zu machen?
  6. Kontrolle: Wer prüft, ob die Arbeitsfassung noch indirekt Personen oder vertrauliche Inhalte offenlegt?
  7. Freigabe: Wer entscheidet über die Übergabe und wie wird die Entscheidung nachvollziehbar?

Diese Fragen sind eine Arbeitshilfe. Sie ersetzen weder eine datenschutzrechtliche Bewertung noch die Freigaberegeln deines Unternehmens.

WO PSOYDO HILFT / 04

Kontext behalten.
Identität kontrollieren.

Psoydo ersetzt direkte Identifikatoren durch konsistente Pseudonyme. Dadurch können Bezüge im Text oder in einer Auswertung erhalten bleiben, obwohl das externe Modell nicht jeden echten Namen kennen muss. Ein Review gehört vor die Freigabe. Zusätzlich lassen sich Hinweise auf mögliche Geschäftsgeheimnisse prüfen.

Das macht die Daten nicht automatisch anonym. Auch eine pseudonymisierte Fassung kann weiterhin personenbezogene Daten enthalten. Und nicht jedes vertrauliche Geschäftsdetail lässt sich durch den Austausch eines Namens schützen.

Wie Psoydo arbeitet ↗ · Geschäftsgeheimnisse bei KI-Nutzung prüfen ↗

ZWEI BEISPIELE / 05

Die gleiche Frage.
Zwei unterschiedliche Risiken.

Support-Tickets: Für die Suche nach wiederkehrenden Fehlerbildern sind Verlauf, Zeitpunkt und technische Zusammenhänge wichtig. Namen, Mailadressen und Kundennummern können oft durch konsistente Ersatzwerte ersetzt werden. Mehr zum Beispiel ↗

Vertragsanalyse: Für das Vergleichen von Klauseln müssen Parteien und Rollen unterscheidbar bleiben. Vertrauliche Preise, ungewöhnliche Konditionen oder Strategien verdienen eine zusätzliche Prüfung. Mehr zum Beispiel ↗

Beide Beispiele beschreiben mögliche Vorgehensweisen, keine pauschale Freigabe für einen konkreten Datensatz.

QUELLEN / 06

Grundlagen für deine Prüfung.

Stand: . Diese Quellen erläutern die datenschutzrechtlichen Grundlagen und den Prüfrahmen für KI-Anwendungen.

Welcher KI-Use-Case
bleibt bei euch liegen?

Beschreibe uns die Aufgabe und die betroffenen Datenarten. Wir besprechen persönlich, ob Psoydo dafür geeignet ist und wie ein 30-Tage-Pilot sinnvoll vorbereitet werden kann.

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